Krustenbraten von der Rotisserie

Krustenbraten ist doch immer wieder lecker. Ohne viel Aufwand erhält man mit der Moesta Rotisserie in relativ kurzer Zeit ein richtig leckeres Stück Fleisch vom Kugelgrill. Krustenbraten bekommt man sehr häufig bereits gepökelt. Mir ist das Fleisch dann allerdings zu überwürzt und deshalb bevorzuge ich einen ungepökelten Krustenbraten. Zum würzen verwende ich dann lediglich Salz, Pfeffer, eine BBQ Gewürzmischung und eine gesättigte Salzlösung.

Also, hier noch einmal die Zutaten:

  • 2,8 kg – 3,2 kg Krustenbraten (ungepökelt)
  • Salz & Pfeffer
  • BBQ Gewürzmischung (z.B. Finest No.7* von meinem Bloggerfreund BBQlicate)
  • gesättigte Salzlösung (ca. 3 1/2 TL Salz in 100 ml Wasser auflösen)


Als erstes wird die Schwarte des Bratens mit einem scharfen Messer rautenförmig eingeschnitten. Das geht mit einem scharfen Brotmesser ganz gut oder auch mit einem Cuttermesser oder einem Skalpell.

Die Fleischunterseite und die Seiten an der sich keine Schwarte befindet werden großzügig mit der BBQ Gewürzmischung gewürzt

Die Oberseite wird nun mit reichlich Salz und Pfeffer gewürzt. Schön darauf achten das sich in den Einschnitten der Schwarte genug Gewürz befindet.

Damit der Braten später auf dem Spieß gleichmäßiger abrollt und auch gart, sollte er mit Küchengarn fest zusammengebunden werden.

Den Spieß mittig durch das Fleisch stecken, mit den Krallen fixieren und die Schrauben schön fest ziehen.

Der Spieß der Moesta Rotisserie* besitzt eine Nut durch die das Kabel des Thermofühler gezogen werden kann. So hat man die Kerntemperatur vom Krustenbraten immer gut im Blick.

Der Krustenbraten wird bei einer Temperatur von ca. 160°- 170°C gegrillt.

Jeweils eine halb gefüllte Kohleschale steht links und rechts von einer mit Wasser gefüllten Fettauffangschale. Bei ca. 62°C Kerntemperatur sollte die Kruste des Bratens mehrmals mit der gesättigten Salzlösung besprüht werden und die Temperatur im Grill auf mind. 230°C  erhöht werden. Einfach die Kohlekörbe mit durchgeglühten Briketts auffüllen. Durch die hohe Temperatur poppt die Kruste mit etwas Glück sehr schön auf.

Bei einer Kerntemperatur von 72°C ist der Krustenbraten fertig und von Innen schön saftig.

Ist das nicht ein wunderbarer Anblick? Innen saftig und außen eine krachende Kruste.

Nach ca. 10 Minuten Ruhezeit ist der Krustenbraten bereit zum Anschnitt. Ich habe dafür auch wieder das Brotmesser verwendet, da es sehr scharf ist und durch den Wellenschliff fast problemlos durch die krosse Kruste geht.

Als Beilage zu dem Krustenbraten von der Rotisserie passt sehr gut Champagner Curry Sauerkraut aus dem Dutch Oven

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